Ich sehe wahnsinnig gerne Werbung für Autos. Was heute alles geht, ist doch schier unglaublich. Der Offroader steht dabei ganz oben auf vielen Wunschzetteln, auch wenn die Natur ebenso unübersehbar immer weiter zurückgeschnitten wird. Stell dir bitte trotzdem mal folgendes Szenario vor:
Du bist auf dem Weg, ein paar Schnapper zu besorgen, die einem Krämer am anderen Ende der Stadt feil sind. Rekelst dich entspannt in deine fetten Aktivsitze. Cruist durch leere Avenuen in einer glitzernden City. Vom Trottoir her schmachten dich halbnackte Frauen unzweideutig an. Dich oder deinen mobilen Untersatz, was macht das für einen Unterschied? Für derlei hast du heute sowieso keine Augen. Bis eins mit der zügellosen Kraft dieser prächtigen Kalesche. Wozu braucht es eine Frau, wenn dir gerade auch ohne gewaltig einer abgeht?
Auf einmal ist da ein Verkehrsstau. Wie aus dem Nichts. Was, insbesondere in Anbetracht des zuvor geschilderten Szenarios, ziemlich runterziehen könnte. Konjunktiv. Der Stau gehört nämlich zur Dramaturgie des Werbeclips. Dient nur dazu, einem staunenden Publikum vorzuführen, was die Karre wirklich drauf hat. Also tust du, was der Regisseur von dir verlangt. Biegst direkt ab – beinahe wie auf Schienen. Drehst an einem kleinen Rädchen in der Mittelkonsole und jetzt geht die Luzie richtig los. Prasselst undhastenichgesehen mitten durch eine total korrekte Kulisse. Rumpelst brachial über Stock und Stein – beherrschst diese Wüstenei, wie du willst. Eine Landschaft wie ein Monumentalgemälde, die ihresgleichen sicher nicht oft findet. Hast du schon mal im Kino gesehen. So sieht es im Südosten von Mittelerde aus. Welch glückliche Fügung. Wolltest du nicht sowieso schon immer mal nach Gondor, um dort ein Pfund Filterkaffee, ein Viertel Bergblumenkäse und fünf Becher zuckerfreien Erdbeerjoghurt zu kaufen?
Das ist der Moment in dem ich mich jedes Mal frage, warum sich erwachsene Menschen Morgen für Morgen Moos auf die Reifen stehen. Wie unendlich einfältig es ist, eigene Lebenszeit in den immergleichen Staus zu vergeuden. Dabei wäre alles so einfach. Sitzheizung, Klimaautomatik und Soundsystem aufgedreht, eingängiger Mainstream bevorzugt. Jetzt nur noch am Wunderrädchen in der Mittelkonsole gekurbelt – und der langweiligste Arbeitsweg wird im Handumdrehen zur Multimedia Show. Wie aufregend, in den krassesten Gebirgslandschaften herumturnen zu können, ohne sich Wind und Wetter auszusetzen. Freie Fahrt für freie Bürger – auch wenn’s faktisch dann doch nur für dieses ballonseidene Fressgass hoch- und Kunststraße runter reicht. Ich selbst konnte das prollige Showcruisen nie nachvollziehen. Mobile Selbstbeschränkung, die für mich den Prickelfaktor von käuflichem Ficken in „Verrichtungsboxen“ hat. Wie auch immer. Das Allertollste an solch einem Wunderwerk der Technik ist, dass der Lenker mit all dem verbauten Firlefanz selbst in anspruchsvollstem Terrain gar nicht mehr richtig Auto fahren können müsste. Alles vom Feinsten, wären da nicht …
… Greta die Grimmige und ihr Gefolge der nölenden Spaßbremsen. Die der Welt einen Spiegel vorhalten, der eine ganz andere Realität zeigt. Buchstäblich alles, was gestern noch erstrebenswert schien, schlechtreden wollen. Auf einmal klingt jede Erzählung von mobiler Freiheit wie eine Obszönität. Die Gören schrecken nicht davor zurück, der Generation Väter und Onkel die Freude an ihren Statussymbolen, Opa den Jugendtraum und Machomännchen sein Fast & Furious Feeling nehmen zu wollen. Tun so, als seien Cluburlaub in der „Domrep“ oder All-in auf Phuket neuerdings peinlich, Kreuzfahrten zu den absaufenden Eisbären pervers. Und ein Wochenendtrip nach Lissabon ist mit der Bahn ja wohl auch kaum zu machen.
So werden unsere Konsumgewohnheiten vorlaut durch den Dreck gezerrt, damit wir uns mies fühlen sollen. Als hätte man mit sechzehn überhaupt Ahnung von irgendwas. Die augenrollend beschworenen Apokalypsen dieser Neunmalklugen langweilen nur noch. Mal unter uns Pastorentöchtern: Was interessiert mich die Welt des Jahres 2070, da bin ich längst über den Jordan. Lernen die in der Schule nicht mehr rechnen? Ich lebe jetzt und ich lebe nicht ewig.
Möglicherweise haben ja jene recht, die glauben wollen, Fräulein Thunberg ginge es in erster Linie um den Wind, den alle Welt um sie macht. Ich kenne mich mit Asperger zu wenig aus, um solchen Unterstellungen nachdrücklich widersprechen zu können. Vermute aber, Eitelkeit ist den Betroffenen eher fremd. Selbst wenn nicht … das Mädel ist gerade mal Sechzehn. In diesem Alter darf Jugend doch eitel sein. Und seit wann setzt Koketterie die Seriosität von Fakten außer Kraft, entwertet die Legitimität einer Zielsetzung? Glauben denn all diese Gernegroße in ihren aufgeblasenen Vorstadtpanzern tatsächlich, eitelbefreit daherzukommen? Wie kann ein Erwachsener in diesen Zeiten noch allen Ernstes darauf hoffen, ein kippeliges Ego gewinne durch vier angetriebene Stützräder nachhaltig an Stabilität, Reputation oder Relevanz? Hinter einer Gehhilfe mit dem Luftwiderstandsbeiwert eines Reichstags lässt sich ja einiges vermuten. Souveränität wäre sicher nicht das erste Attribut, das mir dazu einfiele.
Ist ja nicht so, dass ich das nicht selbst am besten wissen müsste. In den 70ern und 80ern bewegten nur wenige Altersgenossen ähnlich fette Kisten wie ich – und ich hatte mit diesen spritfressenden Schlachtrössern weiß Gott einiges zu kompensieren. Ganz dicke Hose gehörte zu meinen offensiven Bordmitteln, um Anerkennung zu betteln. Die Rahmenbedingungen waren allerdings auch noch komplett andere. Die deutsche Welt wenig global, dafür umso provinzieller. Acht- oder Zwölfzylinder waren eher die Ausnahme und meist nur wesentlich gesetzteren Autonarren mit mehr Hintergrund, der Halbwelt, oder ambitionierten Schraubern erreichbar. Mit Anfang oder Mitte Zwanzig kann ein junger Kerl die eigene Bedeutung in einem viertürigen Zweitonner schon mal ziemlich überschätzen.
Die Folgen fürs Ökosystem kaum bekannt und bestenfalls in Fachkreisen diskutiert, stellte sich die Frage einer Mitverantwortlichkeit für den Einzelnen damals schlicht nicht. Damit möchte ich keineswegs behaupten, dass solche Erwägungen unbedingt Priorität für mich gehabt hätten. Indes muss ich mit gewonnener Lebenserfahrung und nach Wissensstand nicht mehr unbedingt prickelnd finden, dass ich als Grünschnabel selbst jede Menge Emissionen und Kohle für ein bisschen Spaß und Angeberei zum Endrohr rausgeblasen habe.
Die Klimamodelle seriöser Wissenschaftler kommen sämtlich auf die gleichen verheerenden Resultate. Jeder dahergelaufene Dödel, ob Automechaniker, Außendienstler oder Rohrreiniger glaubt, all diese fundierten Berechnungen stets mit einem unfassbar klugen Satz vom Tisch fegen zu können: „Klimaschwankungen gab’s schließlich schon immer“. Im Ernst jetzt? Weißt du es zu schätzen, wenn dir unberufene Klugscheißer ständig in deine Kernkompetenzen reinquaken? Warum erklärst du deinem Bäcker nicht endlich, wie der Experte richtig Brot backt? Quatsch dem Klempner ruhig in sein Gekeuche unter der Spüle, er wird deine Expertise zur rechten Zeit zu schätzen wissen. Die Welt wartet auf Universalgenies. Und wer könnte genialer sein als du? Hast du doch längst begriffen, dass es sich beim menschengemachten Klimawandel um Panikmache durchgeknallter Fachidioten, Märchen von „Mietmäulern der Lügenpresse“, oder um Hirngespinste überspannter Kinder handelt.
Wenn eine Jahrhundertkatastrophe gar nicht mehr wegzudiskutieren ist, packt der nervtötende Faktenverdreher postwendend seine Verschwörungserzählungen aus. Munkelt von Machenschaften verborgener Mächte, raunt davon, dass er über gesicherte Infos verfüge, die Menschheit solle durch solch gesteuerte Katastrophen gezielt dezimiert werden – meist mit dem Ziel, nichts geringeres als die zionistische Weltherrschaft zu erlangen. Routinierte Verharmloser tun Opferzahlen hingegen als gezielte Übertreibung oder gleich als Fake News ab. Bagatellisieren die Vernichtung abertausender Leben und Existenzen als zwar bedauerliches, aber zusammenhangloses Schicksal. Wie soll der Nachwuchs lernen, sich mit dem Offensichtlichen sachlich auseinanderzusetzen, wenn schon die eigenen Eltern bei dergleichen Reizthemen emotional wie intellektuell komplett aus dem Tritt geraten? In solchen Fällen bleibt freilich auch stichhaltigste Argumentation vergebene Liebesmüh. An Panzern aus Indolenz und Ideologie prallen unbequeme Wahrheiten bekanntlich rückstandslos ab.
Es scheint, Ignoranz sei erblich. Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass gerade die Aufzucht einschlägiger Ignoranten kaum mehr Interesse an einer intakten Umwelt aufbringt, als ihre Erzeuger. Woher sollen sie’s also haben? Umverpackungen just gekauften Fastfoods, von Chips oder Süßigkeiten landen mittlerweile schon mechanisch auf Trottoiren oder in Vorgärten und liegen sich fest. Ich selbst wohne zwischen einer Pflichtschule und – in Hofpause oder Freistunde – leicht erreichbaren Supermärkten und Imbissen. Etwas weiter ab hat es auch noch eine Berufsschule. In den angrenzenden Straßenzügen sieht’s buchstäblich aus, wie bei Hempels rund um den Fernsehsessel.
Das Erschreckende ist die Selbstverständlichkeit, mit der gedankenlose kleine und größere Schnösel jeden Geschlechts und aller Provenienzen Ausgedientes achtlos fallen lassen, wo sie gerade gehen oder stehen. Das eigentlich unübersehbare Problem ist den meisten sichtlich nicht einmal bewusst. Auf Nachfrage reagierten die Kids jedenfalls regelmäßig mit aufrichtigem Unverständnis oder geübter Patzigkeit. Zu Hause räumt Mama oder Anne schließlich auch hinter ihnen her.
Man kann es bedauerlich finden, aber es ist nun mal trostlose Tatsache, dass sich nicht nur die Generationen untereinander, sondern Menschen überhaupt einander immer weniger verstehen. Die Schulgänger können dem dünnhäutigen ollen Griesgram nicht folgen, der seinerseits niemals wird nachvollziehen können, warum man seinen Lebensraum derart gedankenlos verlottern lässt. Die allvierteljährlichen Putzaktionen unverdrossener Idealisten lassen immerhin ein wenig Resthoffnung- und außerdem ahnen, wie ansehnlich und lebenswert auch dieses Viertel sein könnte. Bemerken die betriebsblinden Dreckbären den Unterschied überhaupt? Sieht nicht danach aus, denn schon wenige Tage später ist alles wie gehabt. Und punktuell ist sowieso kaum was an vergeigten Sozialisationen zu richten.
In Fällen sozialer Verwahrlosung gibt es keinen Adressaten. Erfahrung. Manchmal bleibt eben nur resignatives Glotzen ins Nirgendwo. Oder Kapitulation. Geflissentlich zu übersehen ist nicht nur wesentlich nervenschonender, sondern angesichts grassierender Gleichgültigkeit und rotziger Renitenz einfach selbstfürsorglicher. Wozu an eine verkümmerte Vernunft appellieren zu wollen, weshalb die eigene Gesundheit einer jederzeit vorstellbaren Rohheit aussetzen? Warum riskieren, in einem unbeherrschten Moment vielleicht selbst mal handgreiflich hohlzudrehen? Wofür sich überhaupt noch anmaßen, etwas bewegen zu wollen, wo schon Eltern, Schule oder sensiblere Altersgenossen auf ganzer Linie versiebt haben?
Mittlerweile haben sich die chronisch vernachlässigten, gepamperten oder warum-auch-immer überforderten Bankerte längst zu unkontrolliert vermehrt, um für jeden von ihnen Verständnis aufbringen zu können. Die Metapher vom gepfetzten Rindviehhorn trifft jedenfalls schmerzlicher denn je.
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Neuanschaffungen setzen Dopamine frei. Auf jeden dieser Kicks folgen naturgemäß Phasen innerer Leere. Unzufriedenheit, die möglichst konstant mit neuen Glücksgefühlen gefüttert werden will. Häufig genug mit jener kurzlebigen Euphorie, welche Geld kaufen kann. Aber irgendwo muss all das schließlich herkommen – die Rohstoffe, die produzierten Güter, wie die schwerverdienten Moneten. Wider besseres Wissen bleibt der Ressourcen- und Energieverbrauch der Industrienationen maßlos und nimmt in den Schwellenländern gerade erst richtig Fahrt auf.
Der globale Erdüberlastungstag fällt mittlerweile auf Anfang August. Unsere Gesellschaft hat bereits Anfang Mai emittiert und verbraucht, was für das ganze Jahr schicklich und zumutbar wäre. Mancher buckelt sich buchstäblich krank, um mit Nachbars Außendarstellung mithalten zu können. Wir raffen und raken alles Erreichbare zusammen, verschwenden auch das Unwiederbringliche um die Wette – und uns alle um Kopf und Kragen. Die Absurdität einer Selbstvernichtung darf ja durchaus mal in Frage gestellet werden, ohne sich gleich als Systemsprenger verdächtig zu machen. Vor allem, wenn die Ratio mit dem Irrsinn im Boot sitzt. Nichts anderes tun diese jungen Menschen.
Regierungen sitzen so überfällige, wie unpopuläre Korrekturen gern aus. Beim Tempolimit etwa. Sollen doch andere an diesem Reizthema Federn lassen. Wenn’s um die automobile Freiheit geht, versteht der mündige Bürger überhaupt keinen Spaß. So zählt bedingungsloses Rasen noch immer zu den elementarsten Grund Menschenrechten. Solange wir nicht gerade Lebenszeit in einem Stau verplempern. Prämisse von Politik sind nun mal weder Vernunft noch Verantwortlichkeit, sondern Wählbarkeit und Machterhalt. Das haben auch die rundgelutschten Grünen längst verinnerlicht und verkaufen Wahlversprechen und Programmatik regelmäßig an „Realpolitik“ und „Kompromissbereitschaft“, sobald sie selbst gestalten dürfen. Politik muss schließlich machbar sein. Durchsetzbar. Mehrheitsfähig vor allem.
Ganz besonders stolz verweisen grüne RealpolitikerInnen darauf, ihre Partei in die „Mitte der Gesellschaft“ geführt zu haben. In jenes Milieu also, das meist irgendwo zwischen Alnatura, zellophaniertem Graubrot und Schlagersamstag belanglos vor sich hin schimmelt. Von dem der Selbsterhaltungstrieb nie recht weiß, ob er Teil davon sein möchte, oder lieber einen Bogen darum machen sollte. Mit der sukzessiven Erschließung windelweicher Wählerschichten konnte ein nahezu mutualistisches System zwischen Partei und Parteigängern geschaffen werden. Das freilich weniger an umwelterhaltenden Notwendigkeiten interessiert ist, als vielmehr daran, sich gegenseitig der lebensnahen Notwendigkeit von Inkonsequenz und fauler Kompromisse zu versichern. Und sich bei jeder Gelegenheit für diese vermeintliche Haltung frech zu feiern.
Das idealistische der FFF-Kids geht Berufspolitikern zwangsläufig ab. Mit Idealismus kommst du heute nicht mal in den Dunstkreis einer Volksvertretung. Und wenn du ständig mit Lobbyisten abhängst, kriegt dich auch die Gier irgendwann. Korrumpierbarkeit ist bei Grünen keineswegs seltener als im restlichen Parteienspektrum. Wer sich Nebentätigkeiten aktueller und den Drehtüreffekt bei ehemaligen Politikern vornimmt, schaut häufig direkt in moralische Pulöcher. Schlechte Zeiten für Apologeten.
Die Regisseurin Doris Metz merkte in einem Interview mal an, dass eine Petra Kelly, wäre sie nicht ermordet worden, heute wohl eher bei Fridays for Future wäre als bei den Grünen. Wobei diese außergewöhnliche Persönlichkeit zeitlebens sowieso in einer ganz eigenen Liga gespielt hat. Rechtsextreme aus der halben Welt und Neider bis in die eigenen Reihen schikanierten und bedrohten diese Frau bald mit einer solch unbegreiflichen Vehemenz, wie sie nur an den Tag gelegt wird, wenn es gilt, ein besonders gefährliches Wild ideologieübergreifend zur Strecke zu bringen. Denn nicht alle Gefolgsleute gönnten ihr den alternativen Nobelpreis 1982. Kelly engagierte sich keineswegs aus Eitelkeit oder Eigennutz, sondern weil sie aus Leidenschaft und Menschenliebe zu einer nachhaltigeren friedlicheren und gerechteren Welt beitragen wollte. Das politische Engagement jenseits der institutionellen Arbeit war ihr dabei stets wichtiger als alles Gespreiz und Gebläh am Rednerpult. Soviel Substanz kann in einem solchen Umfeld nur fatal enden. Grundüberzeugungen düpieren nun mal jedes Mittelmaß und was da so alles um sie herum auf Pöstchen und Pfründe lauerte, war meist nicht einmal das.
Bereits im „Bundesprogramm“ hatte die grüne Gründungsversammlung – keineswegs unbegründet und sicherlich in bester Absicht – eine Geschlechterparität in allen maßgeblichen Gremien festgeschrieben. Wobei erst diese unselige Quotenregelung eine Dynastie dauerkitschender Doppelkinne überhaupt in die Welt brachte. Die mit ihrem mutlosen Pragmatismus schon bald Basisdemokratie und unbequeme Visionärinnen domestiziert oder an den Rand gedrückt hatten, um sich selbst auf den angewärmten Nestern breitzumachen. Auf denen sie seither wie festgewachsen glucken. Nichts als weitere Klone ausbrüten, immer auf der Hut, verhaltensauffällige Idealistinnen jederzeit wegzupicken. Konsequent erschöpft sich die gesellschaftspolitische Relevanz grüner KarrieristInnen heute darin, hin und wieder empört gackernd und flügelschlagend zur Trivialisierung aktueller Umwelt- Sozial-, oder Menschenrechtsdebatten beizutragen. Eigentlich erschreckend, wie mühelos sich selbst das seriöseste Thema durch postklimakterisches Emotionsgezeter zu Läppereien schreddern lässt.
Erstaunlicherweise mangelt es dem, so affektiven wie affektierten, Ökoschnulz keineswegs an einer anhänglichen Basis. Wobei der grüne Gewohnheitswähler der Jetztzeit definitiv sehr viel gesellschaftskonformer und konservativer denkt, als sich reaktionäre Dummbatzigkeit in ihren völkisch durchseuchten Kleinbürgerkommentarspalten überhaupt vorstellen kann. Eine Spezies, die es wahrscheinlicher E-mobil und in der Selbstgewissheit ökologischer Integrität in die Hofläden im erweiterten Speckgürtel treibt, als die eigene Existenz mit „linksgrün versifften“ Utopien zu beschweren. Für die sich jeder Aufmüpf gegen entbehrliche Startbahnen oder überholte Tagebauerweiterungen mit dem Übertritt ins Erwachsensein befremdlich selbstverständlich erledigt. Auch grüne Bodenhaftung setzt eben andere Prioritäten.
Innerstädtisch zählen muskelkraftgetriebene Gespanne zu den angesagten Transportmitteln umweltbewusster Selbstdarsteller. In welchen die Aufzucht, häufig unbehelmt und jedenfalls ohne Rücksicht auf Verluste, quer durch die Urbanität gezoppelt wird. Verkniffen und theatralisch lässt der kampfradelnde Cyborg seine Racker in schlingernden und holpernden Leichtbauwägelchen Auspuffgase durchziehen, bis sie blau anlaufen. Verlangt nicht jede Überzeugung auch nach Opferbereitschaft? Mögen solche Bilder schließlich auch dem abgefeimtesten Dieselstinker seinen Egoismus bewusst machen. Zum korrekten Auftritt verhelfen weiters jene sperrholzbewehrten Schwerlasträder, in denen sich neben halben Umzügen ohne Weiteres Unmengen von Buchweizenflocken, gepufftem Amaranth und rohrgezuckerten Hafercookies abfahren lassen.
Zudem sind die rollenden Festungen wie geschaffen, überforderte oder gedankenverlorene Fußgänger Mores zu lehren. Eine, einmal auf Ideallinie eingeebnete, Seniorin wird künftig mindestens zweimal hingucken, bevor sie sich noch mal unbefugt auf einem Radweg rumtreibt. Angesichts zunehmender Militanz kommt der Chronist kaum umhin, festzustellen, dass auch der öffentliche Raum immer selbstverständlicher von jener oberlehrerhaften Engherzigkeit in Beschlag genommen wird, die für sich beansprucht, Schusseligkeit oder vermeintliche Pflichtvergessenheit mindestens zusammenscheißen zu dürfen. Hinzu kommt eine wachsende Anzahl derer, die sich in ihren Boliden schon kraft Motorleistung und Testosteronübeschuss automatisch im Recht befinden. Dass bei soviel geballter Rechthaberei schon mal ein Satz heiße Ohren oder blutige Nasen fällig werden, kann da kaum noch erstaunen.
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Mahnt eine ungeduldige Jugend konsequentes Umdenken nachdrücklicher an, verlegt sich erwachsene Argumentation kurzerhand auf erprobte Nebenschauplätze. Auf einmal scheint Schulpflicht das schützenswerteste Gut, welches man im so anbiedernden, wie verlogenen Portfolio führt. Noch vor der Würde des Menschen, der Volksgesundheit, bezahlbarem Wohnraum und der Wahlmöglichkeit zwischen den Buchstabensuppen von Knorr oder Gut & Günstig. Als habe der eklatante Lehrermangel, dem allwöchentlich abertausende Schulstunden zum Opfer fallen, so gar nichts mit politischer Kurzsichtigkeit am Hut.
Wie praktisch, dass da wechselnde Mehrheiten und föderalistische Strukturen immer wieder wohlfeile Ausreden bieten, fundamentalste Fehlleistungen und Versäumnisse aktuellen Konstellationen anzulasten, respektive Vorgängern/Nachfolgern in die Schuhe zu schieben. Ganz nebenbei! Würden die Jugendlichen Dienstagsnachmittags statt Freitagfrüh auf die Straße gehen, interessierte sich sicherlich kein Schwein für ihr Anliegen. Und wenn tatsächlich ein paar Schlitzohren die Gunst der Stunde nutzen, um auszuschlafen… du liebe Zeit.
Eher wirklichkeitsfern mutet die Forderung von VolksvertreterInnen nach mehr Lebensnähe an. Was man sich in einer Blase eben unter Lebensnähe vorstellen mag. Genauso unbeleckt faseln Politiker bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit gern von Anstand – von Integrität. Haben nicht dieselben Pharisäer jahrzehntelang das Desinteresse der Jugendlichen bejammert und sich mehr politisches Engagement gewünscht? Wahrscheinlich schwebte ihnen dabei aber eher so etwas wie dieser putzige Jungsenior vor.
Ein erteiltes Mandat soll dem Abgeordneten auch zu einer auskömmlichen Existenz verhelfen. In besonders lebensnaher Weise offenbar den zahllosen Freibiergesichtern, die ihre unausrottbare Männerbündelei mit den Chefetagen immer wieder gern als konservativ verkaufen. Die es vorziehen, für die fernere Aussicht auf ein lukratives Pöstchen den Schmitzens, Zetsches, Fitschens und Klusiks die runzligen Ärsche zu lecken, statt dem Auftrag des Souveräns nachzukommen. Dem Volk so zu dienen, wie sie es auf Wahlplakaten und in Werbespots vollmundig – und regelmäßig ebenso folgenlos versprechen.
Meint ein redlicher Konservatismus nicht, gewonnene Erfahrungen aus der eigenen Historie mit den Erfordernissen von Gegenwart und Zukunft in Einklang zu bringen? Bewährtes zu bewahren und Untaugliches zu verwerfen – und nicht immer wieder den abgestandenen Kaffee von vorgestern aufzuwärmen? Lebensqualität ist doch nicht allein eine Frage monetärer Faktoren. Allein die Verantwortung für unsere Kinder geböte die Abkehr von einem überbordenden Konsumverhalten. Für nachhaltigeres Umdenken wäre allerdings unerlässlich, auch zügelloseste Kaufsüchtler davon zu überzeugen, dass der verantwortliche Umgang mit endlichen Ressourcen nicht nur für den Fortbestand der gesamten Zivilisation, sondern auch für die individuelle Lebensqualität weit sinnvoller sind, als hedonistische Tretmühlen und Rezitationen marktwirtschaftlicher Mantras.
Ein „Weiter so“ nach abgespeichertem Muster kann jedenfalls nur verheerende Folgen nach sich ziehen. Konsequenzen für die Umwelt, die nach dem Kipppunkt für künftige Generationen weder reversibel sind, noch finanziell in Schach zu halten sein werden. Glückliche Menschen in blühenden Landschaften könnten wenige Jahrzehnte später nur noch Erinnerung sein. Wenn es nur noch ums nackte Überleben geht. In wenigen atom,-, umwelt- und pöbelabweisenden Bunkern, rappelvoll mit Zusammengerafftem, schlagen lebend mumifizierende Auserwählte und ihre Schranzen verbleibende Lebenszeit tot. Während vor den verrammelten Toren ein hungernder Mob immerhin für seine neuen Eliten und ein paar Restressourcen in den Kampf ziehen darf. Mann gegen Mann – und alles auf Null.
PolitikerInnen stellen bekanntlich die mogeligsten unter den humanoiden Mogelpackungen. Sie überschminken ihre ethische Ödnis rot oder grün, präsentieren sich als Christen oder Altruisten. Lassen handfestes Eigeninteresse dreist als sozial, gerecht oder konservativ plakatieren. Was zum Henker soll auch nur einen Fitzel christlich dran sein, sich mit weißworschtfettiger Bappn jedem Stammtisch anzusödern? Blödgesoffene Biederkeit mit ihrem eigenen Hirnwichs zu beseppeln, weil jeder wählerabhängige Langweiler glaubt, selbst dumpfste Assertionen und Aversionen erwartungskonform bekräftigen zu müssen? Die, so naiven wie verzweifelten, Festklebeaktivisten mindestens als potentielle Linksterroristen zu dämonisieren, um dem braunen Gschwerl vielleicht doch ein paar Stimmen abzuluchsen.
Dergleichen Methoden erinnern mich maximal unangenehm an jene freudlosen Petzen und Streber, die einem spaßorientierten Früchtchen wie mir schon in der ersten Sekundarstufe gewaltig Ärger bereiten konnten. Die Sorte Spezel, die schon als Halbwüchsige nie kapiert hat, dass man sich Charakter auch intellektuell leisten können muss. Der zukunftsorientierte Heuchler erkennt schon während der Vorpubertät existenzielle Triebmittel in Ellenbogen und Betonschädel, Opportunismus und Liebdienerei und begreift einfach früher als andere, dass ihn diese Entdeckung in einer Gesellschaft von Mitläufern sehr viel geschmeidiger und weiter bringen kann, als Geradlinigkeit und Anstand. Mit solchen Anlagen und im Kreise gleichgesinnter Vettern wächst der künftige Spitzenpolitiker beinahe zwangsläufig in seine Rolle als Charaktersimulant hinein – und lernt, was eine windige Flüstertüte als Verkaufsargumente sonst so braucht.
Für geistige Zipfelmützen und Gamsbärte ist quasi ein Muss, Idealisten, Andersdenkende oder politische Gegner mit den immergleichen Etiketten zu inkrimieren. Da unser Wortführer und Streber den Applaus braucht, klopft er erstmal sich selbst ausgiebig auf die Schulter und grabbelt dann aus einer seiner ethikfreien Schubladen, wonach seine Meute als Gemeinschaftsgefühl kläfft. In seinem Metier sind Karriere und krude Agenda ja nicht zuletzt vom turnusmäßigen Plazet des Pöbels abhängig. Wo das Demokratieverständnis für linke Themen traditionell recht überschaubar bleibt, gleicht sich der bürgerliche Laubbläser in der Sache zunehmend häufig mit stramm Rechtsaußen an. Intoniert dieselben Nöte, wie die Angst vor behördlicher Reglementierung, infraschalligen Windrädern – oder gewollter und gesteuerter Überfremdung. Gibt diese Ängste lediglich in gemäßigter Tonalität wieder. A weng hinderfotziger halt, um sprachlich in der Gegend zu bleiben. Sobald aufgewiegelte Einfaltspinsel allerdings tatsächlich zum Mittel der Selbstjustiz greifen, gerieren sich ausgerechnet die christsozialen Scharfmacher sogleich weitschweifig zu aufrechten Hütern der Meinungsfreiheit. Zeigen sich „unendlich betroffen“. Sind sich keineswegs zu blöde, die von ihnen aufgepeitschten Dummklumpen „aufs Schärfste“ zu verurteilen.
Ständig um Großverdiener rumzuschwänzeln, den eigenen Vorteil im auftoupierten Hinterkopf, dürfte man ebenfalls schwerlich zu konservativen Grundwerten zählen. Oder zu den Aufgaben einer Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft. Wie unbegreiflich schmierig sich Frau Weinkönigin allerdings an diesen smarten Ernährungsphilosophen und Geschäftemacher ranwanzt, dürfte an Fremdschampotenzial kaum zu überbieten sein. Wie hemmungslos dürfen sich solche Flachzangen noch an Geldsäcke anflanschen, bis ihnen der Wähler einen Platzverweis erteilt?
Warum poliert Püppi Marc-Aurel nicht gleich vor laufender Kamera untertänig das Zepter? Höhnischer kann man dem Fußvolk kaum unter die Nase reiben, dass man es für einen Haufen ausgemachter Gimpel hält. Selbst als politischer Arm der Agrarindustrie musst du schon verdammt dummdreist sein, um Nestlé positiv mit Umwelt und gesunder Ernährung in Verbindung zu bringen. Was, zum Henker, läuft eigentlich schräg bei Mustermanns, die ohne Weiteres einen zornigen Teenager verteufeln – während sie an solch steuerfinanzierter Schleimerei verstörend wenig auszusetzen haben? Bei solchen Zeitgenossen ist im Oberstübchen allerdings definitiv niemand mehr zu Hause.

Insbesondere Entscheider sollten zunächst lernen, hinzuhören. Wirklich zuzuhören. Um reflektieren zu können, was junge Menschen überhaupt umtreibt. Wie sonst könnten sie jemals etwas über deren Befürchtungen und Visionen lernen? Stattdessen weiß der Politprofi nach drei Sätzen sowieso, was das Gegenüber von sich geben wird. Kann gar nicht mehr anders, als ungezogen dazwischenzuquaken. Wer sich schon mal eine dieser unsäglichen Fernsehdiskussionen angetan hat weiß, wie dort die fundamentalsten Regeln einer vernünftigen Gesprächskultur regelmäßig unter die Räder kommen. Wirklich zuzuhören scheinen die wenigsten, denn offenbar kennt sich alle Welt in den Gedankengängen seiner Gegenüber bereits bestens aus. Folgerichtig beginnt der Unterkiefer umgehend zu mahlen, sobald die limitierte Erwartungshaltung ein Reizwort eingefangen hat. Mit beiden Füßen springt das Sendungsbewusstsein mitten in die Ausführungen jenes Mitdiskutanten, der gerade dran ist. Was diese vokalen Sperrfeuer nicht nur zu einem Ärgernis, sondern auch unfassbar anstrengend macht. Überhaupt: Wer derart verzweifelt dauerventiliert, mag Befürchtungen hegen, dass sich in vornehmer Zurückhaltung nur die eigene Entbehrlichkeit offenbare.
Wobei wir bei den Zukunftsängsten wären. Die pausenlos geschürt werden wollen, damit Hans und Lieschen, Jane und Joe auch keinen Moment zum Nachdenken kommen. Darauf fußt das Geschäftsmodell gesinnungsbefreiter Kolumnisten – insbesondere der Yellow Press. Den Meistern der Verdrehung. Den Chorleitern jeder orchestrierten Empörung. Den Angstmachern und Lieferanten alltäglicher Apokalypsen. Die heute für ein paar Silberlinge ihre gestrigen Götzen gnadenlos an den Galgen schreiben, weil sich der Wind gedreht hat. Auflage rechtfertigt jede Amoralität. Nur so erklärt sich die Verworfenheit, sich lieber an der vermeintlichen Behinderung einer engagierten Jugendlichen abzuarbeiten, als sich mit ihren Argumenten auseinanderzusetzen.
Wie erwachsen können Erwachsene sein, die stringente Beweisketten starrsinnig als Fake abtun, weil sich wissenschaftliche Rechenmodelle und Naturgesetze partout nicht mit der eigenen Lebensweise vereinbaren lassen? Die immer noch glauben wollen, Freiheit und Abenteuer ließen sich als Zubehör kaufen. Gönn dir halt deine Dreckschleuder, aber steh wenigstens in einem lichten Moment mal dazu, dass dir künftige Generationen im Grunde genauso schnurz sind, wie den meisten Amis oder Chinesen vermutlich auch. Anstatt auf Krampf nach peinlichen Rechtfertigungen für deine Unfertigkeit zu grabbeln. Ich jedenfalls kann dein Beharren durchaus nachvollziehen, Egoismus ist mir ja nicht fremd. So kann ich mich selbst immer noch nicht dazu entschließen, ganz auf mein Auto zu verzichten, obwohl ich es nur noch selten nutze. Ausreden für mein Festhalten habe ich wahrhaftig lang und schmutzig.
Wenn die Meute argumentativ überhaupt nicht weiterkommt, wird immer wieder das letzte As aus dem Ärmel gezerrt und triumphierend auf den Tisch gewimst: „Greta Thunberg ist mit Klimaschutz Millionärin geworden.“ „Sach bloß….und weiter?“ Immerhin hat sie einige hochdotierte Preise für ihr Engagement abgeräumt. Mindestens eine Buchveröffentlichung, die sich wohl ganz ordentlich verkauft. Alles andere ist Latrinentratsch. Hat sie für die Knete gleich mal ’ne G-Klasse angeschafft? Einen Buckelvolvo oder Schneewittchensarg in der Garage?
Was mich wirklich nervt ist die Tatsache, dass ausgerechnet die abhängigsten Konsumjunkies die mit Scheiße dauerbewerfen müssen, die für ihren Beitrag zur Erhaltung des Planeten selbstverständlich auf Pröddel und Protz verzichten – samt allem, was der moderne Mensch noch hamstern muss, um als sich als Mensch zu fühlen. Aber mal angenommen, der ganze Umweltaktivismus wäre tatsächlich jene vielfach unterstellte Masche. Nur hypothetisch. Sollte man als Materialist einer einträglichen Geschäftsidee nicht immerhin Anerkennung zollen können? Aber dafür reicht’s beim Bausparerle halt auch nicht. Da ist ihm dann wieder sein Neid im Weg. Zicken habens echt nicht leicht.
Nicht wenige schlagen angesichts der angenommenen Gefährdung ihres mühselig erwirtschafteten Lebensstils panischer um sich, als jeder Ertrinkende. Wahrscheinlich können sie nicht anders. Müssen einfach jeden Andersdenkenden plattmachen – mit allen Mitteln. Richten Feindbilder auf, die sie zur Relativierung eigener Defizite niedermachen können. Versuchen erst gar nicht zu verstehen, zumindest sachlich zu diskutieren. Diskreditieren lieber. Wider alle Erfahrung halten sie verzweifelt an ihrer Überzeugung fest, auf diese Weise selbst irgendwie besser dazustehen. Mich macht dieser obsessive Hass auf junge Menschen mit nachvollziehbaren Ängsten und Forderungen jedenfalls einigermaßen pessimistisch.
Realistisch ist die Frage schon längst nicht mehr ob – sondern wie bald unsere Welt mitsamt Menschen und Menschenwerk den sprichwörtlichen Bach runtergeht.
